FRAG MAL DEN CHEF
Marius Reinländer

FRAG
MAL
DEN
CHEF

Eine Arbeitsplatzkomödie
FRAG MAL DEN CHEF – Buchcover mit rotem absurd hohem Bürostuhl von Marius Reinländer

Bei WERTIG Holz & Raum sind die Hierarchien flach. Die Rückfragen gehen trotzdem nach oben.

Du kennst
diese Firma.

Finn Becker soll vom ersten Tag an selbstständig entscheiden. Schon um 9:16 Uhr merkt er, dass das leichter gesagt als getan ist.

Der Chef möchte endlich an der Strategie arbeiten.

Dennis braucht nur ganz kurz eine Freigabe.

Sandra weiß, welche Datei wirklich aktuell ist.

Klaus weiß, wo das Material tatsächlich liegt.

Mini-Leseprobe

7,80
Euro.

Erst heißt es: Entscheide selbst. Dann: Warum hast du nicht gefragt?

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Aus Kapitel 4 · Lieber einmal zu viel fragen

Finn trifft seine erste richtige Entscheidung an einem Donnerstagvormittag.

Ein Kunde bringt drei ungeöffnete Pakete Parkett zurück. Rechnung vorhanden. Ware sauber. Nichts daran sieht nach einer Situation aus, die einen Geschäftsführer erfordert.

Finn entscheidet.

Später kommt Frau Schulte.

„Wer hat das freigegeben?“

„Ich.“

Am Nachmittag möchte eine Kundin zwei Holzlatten als Muster mitnehmen. Warenwert: 7,80 Euro.

Finn fragt Ralf.

Ralf sieht erst die Latten an. Dann Finn.

„Wegen acht Euro kommst du zu mir?“

Schauen oder hören

Nicht jeder
liest zuerst.

Drei Einstiege, dieselbe Welt: Text, Video oder Audio. Alles frei zugänglich.

WERTIG Holz & Raum

Video · ca. 5:18 Min.

FRAG MAL DEN CHEF – Audioüberblick „Entscheide selbst. Aber frag den Chef.

Entscheide selbst. Aber frag den Chef.

Audio · ca. 10:10 Min.

Der eigentliche Haken

Das Problem ist
nicht die Frage.

Fragen sind gut. Manche gehören unbedingt nach oben. Interessant wird es erst, wenn nächste Woche dieselbe Frage wiederkommt. Und übernächste Woche wieder.

Vielleicht fehlt dann keine Selbstständigkeit. Vielleicht fehlt dem Betrieb eine Entscheidung.

Der zweite Neue

Was heißt hier
eigentlich „normalerweise“?

Gerade als WERTIG langsam versteht, warum so viele Dinge an einzelnen Menschen hängen, kommt ein zweiter Neuer dazu. Digital.

Er soll entlasten. Stattdessen stellt er unangenehm einfache Fragen.

KI erfindet die Unklarheiten nicht. Sie kann nur schlechter darüber hinwegsehen.

Welche Quelle stimmt?


Was darf ich versprechen?


Ist das erledigt – oder nur angestoßen?


Wann muss ein Mensch übernehmen?

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reichen.

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Agentur, Klinik, Finanzierung, Handwerk, Verwaltung oder etwas ganz anderes? Uns interessieren Situationen, in denen vernünftige Menschen gemeinsam etwas erstaunlich Kompliziertes produzieren.

Bitte keine vertraulichen Namen, Kundendaten oder identifizierbaren Details eintragen.

Autor
Marius Reinländer

Schreibt über Unternehmen, Arbeit und die erstaunlichen Dinge, die passieren, wenn vernünftige Menschen versuchen, sich zu organisieren.

Ich kenne
diese Welt.

Seit vielen Jahren arbeitet Marius Reinländer mit mittelständischen Unternehmen an Organisation, Wissen und digitaler Zusammenarbeit – mit besonderer Nähe zur Holz- und Bodenbranche.

FRAG MAL DEN CHEF ist seine komische Antwort auf eine Frage, die ihn beruflich immer wieder beschäftigt: Warum funktionieren Unternehmen oft nur deshalb so gut, weil einzelne Menschen erstaunlich viel für sie auffangen?

Sehr weit unten. Absichtlich.

Kommt Ihnen das nicht nur
bekannt, sondern auch teuer
vor?

Die Situationen im Buch sind erfunden. Die Muster dahinter nicht.

Wenn Sie FRAG MAL DEN CHEF als Gesprächsöffner in einem Unternehmen, Führungskreis oder Partnernetzwerk nutzen möchten, können daraus Buchpakete, Lesungen oder Gesprächsformate entstehen.

Andere Branche? Erzählen Sie uns Ihre Version. Gute Anekdoten sind der Anfang einer neuen fiktionalen Welt – nicht bloß ein umbenanntes WERTIG.